Kalender Ideen: So gestaltest du einen Kalender, der hängen bleibt

Vom Kalender aus der Apotheke bis zum Wandkalender der Sparkasse: warum manche Kalender das ganze Jahr hängen bleiben und wie du deinen eigenen gestaltest.

Bedruckter Wandkalender neben dem Kühlschrank in einer Familienküche, mit einem Tischkalender auf der Arbeitsplatte

Zwischen den Jahren liegt er plötzlich auf dem Tresen: der Wandkalender aus der Apotheke, von der Sparkasse oder vom Metzger um die Ecke. Niemand hat ihn bestellt, und trotzdem hängt er wenig später in der Küche, in der Werkstatt oder neben dem Telefon. Dort bleibt er zwölf Monate, länger als fast jedes andere Werbegeschenk. Wer nach Kalender Ideen für das eigene Unternehmen sucht, sollte sich zuerst diese Kalender anschauen. Warum ein Kalender ein so gutes Geschenk ist, liest du hier: Warum bedruckte Kalender das Geschenk für ein ganzes Jahr sind.

Warum der geschenkte Kalender nie abgehängt wird

Der Kalender vom Geschäft um die Ecke ist in Deutschland fast schon Tradition. Mal mit Landschaften, mal mit Rezepten, mal mit Oldtimern: Schön sind sie nicht immer, aber sie werden benutzt. Man trägt Termine ein, zählt die Tage bis zum Urlaub oder schaut nach, wann die gelbe Tonne rausmuss.

Genau darin liegt das Geheimnis. Ein Kalender wird jeden Tag angeschaut, ohne dass jemand darüber nachdenkt. Er ist schön genug, dass ihn niemand austauscht, und man weiß, von wem er kommt. Ein Logo allein hat noch niemanden durch ein ganzes Jahr gebracht.

Fang bei dem Platz an, an dem er hängen soll

Bevor du an Bilder denkst, denk an den Ort. Ein Kalender, der nicht an seinen Platz passt, landet in der Schublade.

  • In der Küche oder in der Werkstatt übernimmt ein Wandkalender mit einem großen Bild pro Monat das Reden.

  • Auf dem Büroschreibtisch steht ein Tischkalender von allein, direkt neben der Tastatur.

  • Am Empfang oder auf der Ladentheke wird ein Faltkalender zur kleinen Pyramide und bleibt, wo er ist.

  • Für alle, die gern vorausplanen, zeigt ein Dreimonats-Memokalender drei Monate auf einen Blick, mit Platz für Notizen.

  • An der Bürowand, an der das ganze Team seine Deadlines checkt, bringt ein Jahresplaner alle zwölf Monate auf ein Blatt.

  • Und fürs Portemonnaie gibt es Taschenkalender, klein und immer griffbereit.

Kalender gestalten in sechs Schritten

Wenn der Platz feststeht, ergibt sich der Rest fast von selbst:

  1. Wähle ein Thema für alle zwölf Monate, damit der Kalender eine Geschichte erzählt statt zwölf zufällige Bilder zu zeigen.

  2. Setz die Daten selbst ein. Monate und Tage werden nicht automatisch gedruckt, sie gehören in dein Design, und mit einer Vorlage geht es deutlich schneller.

  3. Markiere die Tage, die für deine Kunden zählen: Feiertage in deinem Bundesland, deine Öffnungszeiten zwischen den Jahren, die Woche deines Sommerschlussverkaufs.

  4. Logo klein, Bilder groß. Menschen behalten Kalender, die sie gern anschauen, keine Werbung.

  5. Prüf den digitalen Proof sorgfältig, bevor gedruckt wird, vor allem die Daten. Ein Februar mit 30 Tagen fällt jedem auf.

  6. Plane ihn im Oktober oder November, damit du ihn im Dezember verteilen kannst, bevor alle schon einen haben.

Kalender Ideen, bei denen man gern hinschaut

Keine Idee für ein Thema? Diese Kalender Ideen funktionieren für fast jedes Unternehmen. Lass deinen Kalender drucken und wähl das Format, das am besten zu deiner Idee passt:

  • Dein Team, eine Person pro Monat, an einem Ort fotografiert, der etwas über sie erzählt.

  • Deine Produkte durch die Jahreszeiten, vom verschneiten Januar bis zum sonnigen Juli.

  • Versteckte Ecken deiner Stadt, eingefangen von einem lokalen Fotografen.

  • Jeden Monat ein Tipp aus deinem Fach, etwa ein Winter-Check von der Werkstatt oder ein Pflanzkalender vom Gartencenter. Ideal auf einem Tischkalender, den man aus der Nähe liest.

  • Ein Rezept pro Monat, wenn du ein Café oder Restaurant hast.

  • Fotos von deinen Kunden, mit ihrer Zustimmung, damit sie sich an der Wand wiederfinden.

  • Illustrationen einer lokalen Künstlerin, die aus dem Kalender etwas machen, das man gern aufhebt.

Der letzte Schliff

Schick ihn nicht einfach nur ab. Gib ihn, wenn möglich, persönlich über den Tresen, so wie die Apotheke, oder leg eine kurze handgeschriebene Notiz dazu. Ein Kalender, der mit einem Dankeschön kommt, hängt mit einem guten Gefühl an der Wand, und dieses Gefühl sieht man zwölf Monate lang jeden Tag. Und wenn du schon das Jahresende planst, findest du in unseren Adventskalender Ideen noch mehr Inspiration.

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